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Ausstellung „Schnitte / Cuts“ bis Ende des Jahres verlängert

Amt Elsterland, den 29.​09.​2026

Museum Schloss Doberlug verlängert Schau mit spektakuläre Papierkunst der ukrainischen Papierkünstlerin Asya Kozina

Die fantastischen Papierkunstwerke der ukrainischen Papierkünstlerin Asya Kozina stoßen im Museum Schloss Doberlug auf ein begeistertes Publikum. Das Museum hat deswegen gemeinsam mit der Künstlerin entschieden, die Ausstellung „Schnitte / Cuts“ bis zum 30. Dezember 2026 zu verlängern.
Aus schlichtem weißem Papier entstehen bei Kozina faszinierende Kunstwerke voller Details und barocker Opulenz: monumentale Papierperücken, reich verzierte Gewänder und skulpturale Figuren, die wirken, als seien sie direkt einer historischen Hofgesellschaft entsprungen. Trotz ihres filigranen Materials besitzen die Arbeiten eine beeindruckende Präsenz und verbinden kunstvolle Leichtigkeit mit großer handwerklicher Präzision. Nach Ausstellungsbeteiligungen in Italien, Frankreich, den USA und den Niederlanden sind nun 13 von Kozinas außergewöhnlichen Arbeiten erstmals in Deutschland zu sehen – einige davon eigens für die Ausstellung geschaffen.
Besonders spannend ist das Zusammenspiel mit der in Doberlug präsentierten Sammlung Dohna-Schlobitten: Prächtige Möbel, Kunstwerke und Alltagsobjekte des Adels aus dem 16. bis 19. Jahrhundert treffen hier auf Asya Kozinas zeitgenössische Papierkunst. So entstehen eindrucksvolle Bezüge zwischen historischen Formen, barocker Pracht und moderner künstlerischer Interpretation. Gleichzeitig schwingt in vielen Werken Kozinas auch die Frage mit, wie Kultur, Erinnerung und Identität bewahrt werden können. Sowohl die Geschichte von Schloss Schlobitten, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, als auch die Erfahrungen einer Künstlerin in einem Land im Kriegszustand verleihen der Ausstellung eine zusätzliche Tiefe. Seit ihrer Rückkehr in die Ukraine im Jahr 2020 stehen Themen wie Heimat, kulturelle Identität und Krieg im Zentrum ihres Schaffens. Kozinas Arbeiten zeigen dabei nicht nur Zerbrechlichkeit, sondern auch die Kraft von Kunst und kultureller Erinnerung.
Die Ausstellung wurde möglich gemacht durch die Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburgs sowie der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“.


Freiheit des Willens
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Foto: MVEE / Weber

 

 

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